Niebüll aktuell

  HOMEPAGE


































Günstig sollte es sein – und gut

Konto für Jugendliche: schon sehr früh sinnvoll


Foto: Konto für Jugendliche: schon sehr früh sinnvoll

Ordnung ist auch bei den privaten Finanzen einfach alles. Viele Eltern richten deswegen schon ein Girokonto ein, lange bevor der Nachwuchs selbst Zugriff darauf hat. Der Vorteil: Das Konto kann zum Sparen und Anlegen genutzt werden, die Gefahr, unter anderen Sparbeträgen „verloren“ zu gehen, besteht nicht.

Günstig sollte es sein – und gut


Allerdings sollte ein Konto, das primär zum Sparen und nicht zum regelmäßigen Geldverkehr genutzt wird, auch kosteneffizient sein. Wie die Erfahrung gezeigt hat, eignen sich Girokonten wie die der Ethikbank gut für solche Zwecke, da sie im ersten Jahr völlig kostenlos sind. Es besteht somit kein finanzielles Risiko; nach Ablauf der zwölf Monate fallen Gebühren an, doch diese sind sehr moderat. Gerade im Hinblick auf die Zukunft kann das Konto also ruhig weitergeführt werden, da die enthaltenen Leistungen von Vorteil sind, wenn die Kinder das Alter für die selbstständige Kontonutzung erreicht haben. Zwischen dem 18. und 24. Lebensjahr sind die Gebühren übrigens um mehr als 50 Prozent reduziert – 2 Euro pro Monat lautet der Endpreis, an dem das Konto wohl nicht scheitern wird.



Konto für viele Zwecke nützlich


Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de

Konto für viele Zwecke nützlich


Ein Konto für Jugendliche kann zu vielen Zwecken genutzt werden. Regelmäßige Einzahlungen etwa in Form eines Sparplans bauen auf lange Sicht Kapital auf; dieses kann zum Beispiel zu speziellen Ereignissen wie der Kommunion ausgezahlt werden. Umgekehrt kann das Konto auch genutzt werden, um Geldgeschenke zu feierlichen Anlässen einzuzahlen. Ob Weihnachten, Ostern, Geburtstag oder zum Sommerurlaub, freuen sich auch Jugendliche immer über wachsende Kontostände.

Spätestens ab der regelmäßigen Nutzung sollte man die Konditionen des Kontos beachten. Etwa den Überziehungszins: Dieser ist zwar nur von Bedeutung, sofern überhaupt die Möglichkeit zur Überziehung besteht (etwa per Dispo), kann dann jedoch für Folgekosten sorgen. Dabei unterscheiden Banken zwischen genehmigten Überziehungen, wie sie etwa ein Dispo darstellt, und ungenehmigten Überziehungen, etwa bei Bankeinzügen, die von der Bank trotz nicht ausreichender Deckung durchgelassen werden. Dabei gilt: Der Zinssatz für genehmigte Überziehungen sollte nicht über zehn Prozent betragen. Bei seriösen Banken sind Zinsen rund um acht Prozent akzeptabel und völlig üblich. Bei den ungenehmigten Überziehungen sind pauschale Richtwerte schwieriger – doch zu diesem Szenario sollte es eigentlich gar nicht erst kommen. Sparen ist die Devise, und je früher die Kinder lernen, mit Geld umzugehen, desto besser.








Get Flash to see this player.